Abbildung von Voltaren Dolo 25mg  Tabletten

Für größere Ansicht Maus über das Bild fahren.

Voltaren Dolo 25mg Tabletten


Beipackzettel
rezeptfrei
Weitere Packungsgrößen:
10 Stück
10,58 €*

Grundpreis: 0,53 €/Stück
inkl. gesetzl. MwSt.

store
Abholung:

Ihre Reservierung liegt ab Mittwoch, 26. September ab 10:00 Uhr zur Abholung in unserer Apotheke bereit.

Wichtiger Hinweis

Bei Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben!


Produktinformation

Anwendungsgebiete

Voltaren Dolo werden zur Linderung leichter bis mäßig starker Schmerzen angewendet. Dabei entfalten sie ihre Zweifachwirkung, indem sie den Schmerz lindern und die Entzündung stoppen. 

Wirkstoff

Diclofenac gehört zur Gruppe der nichtsteroidalen Antirheumatika kurz NSAR.

Gegenanzeigen

Voltaren Dolo 25mg Tabletten darf nicht eingenommen werden:

  • bei bekannter Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff Diclofenac
  • wenn in der Vergangenheit mit Asthmaanfällen, Hautreaktionen und Nasenschleimhautschwellungen auf Medikamente mit Acetylsalicylsäure oder anderen nichtsteroidalen Entzündungshemmern reagiert wurde
  • bei Blutbildungs- und Blutgerinnungsstörungen mit unbekannter Ursache
  • noch bestehenden oder wiederholt aufgetretenen Magen-/Zwölffingerdarm-Geschwüren (peptischen Ulzera)
  • falls es im Zusammenhang mit NSAR schon zu einem Magen- oder Darmdurchbruch gekommen ist
  • bei schweren Nieren- und Leberfunktionsstörungen
  • bei schwerer Herzmuskelschwäche
  • Hirnblutungen
  • bei Schwangeren in den letzten drei Monaten
  • Jugendliche unter 15 Jahren

Nebenwirkungen

Folgende Nebenwirkungen können bei der Anwendung von Voltaren Dolo auftreten:

Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems

  • Sehr selten: Störungen der Blutbildung (Thrombozytopenie, Leukopenie, Anämie, einschließlich hämolytische und aplastische Anämie, Agranulozytose) 

Bei der Langzeittherapie sollte das Blutbild regelmäßig kontrolliert werden.

Erkrankung des Immunsystems

  • Selten: Überempfindlichkeitsreaktionen (anaphylaktische und anaphylaktoide Reaktionen, einschließlich Hypotonie und Schock) 
  • Sie können sich äußern als: Gesichtsödem, Zungenschwellung, Kehlkopfschwellung mit Einengung der Luftwege, Luftnot bis zum Asthmaanfall, Herzjagen. Beim Auftreten einer dieser Erscheinungen, die schon bei Erstanwendung vorkommen können, ist sofort ärztliche Hilfe erforderlich. 
  • Sehr selten: Gewebeschwellung (angioneurotisches Ödem, einschließlich Gesichtsödem) 

Psychiatrische Erkrankungen

  • Häufig: Reizbarkeit, Schlaflosigkeit 
  • Sehr selten: Orientierungslosigkeit, Depression, Albträume, Wahrnehmungsstörung (psychotische Erkrankung) 

Erkrankung des Nervensystems

  • Häufig: Kopfschmerzen, Erregung, Müdigkeit, Schwindel 
  • Selten: Benommenheit 
  • Sehr selten: Empfindungsstörungen, Gedächtnisstörungen, Krämpfe, Angstgefühle, Zittern, Geschmacksstörungen, Schlaganfall (Apoplexie), Hirnhautentzündung (aseptische Meningitis) mit Nackensteifigkeit, Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Fieber oder Bewusstseinstrübung - prädisponiert scheinen Patienten mit Autoimmunerkrankungen (systemischem Lupus erythematodes, Mischkollagenosen) zu sein. 

Augenerkrankungen

  • Sehr selten: Sehstörung, verschwommenes Sehen, Doppeltsehen

Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths

  • Häufig: Schwindel 
  • Sehr selten: Ohrgeräusche (Tinnitus), Hörstörungen

Herzerkrankungen

  • Sehr selten: Herzklopfen, Brustschmerz, Herzmuskelschwäche (Herzinsuffizienz), Herzinfarkt

Erkrankungen der Blutgefäße

  • Sehr selten: Bluthochdruck, Entzündungen von Blutgefäßen (Vaskulitis)

Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediatinums

  • Selten: Asthma (einschließlich Atemnot) 
  • Sehr selten: Lungenentzündung (Pneumonie)

Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts

  • Sehr häufig: Erbrechen, Durchfall (Diarrhoe), Übelkeit, Magen-Darm-Blutung, die in Ausnahmefällen eine Blutarmut verursachen kann. 
  • Häufig: Beschwerden im Oberbauch (Dyspepsie), Bauchschmerz, Blähungen, Appetitlosigkeit (Anorexie), Magen-Darm-Geschwür (mit oder ohne Blutung oder Durchbruch) 
  • Selten: Magenentzündung (Gastritis), Magen-DarmBlutung, Erbrechen von Blut (Hämatemesis), blutiger Durchfall (hämorrhagische Diarrhoe), Teerstuhl 
  • Sehr selten: Darmentzündung (Colitis, einschließlich hämorrhagische Colitis und Exazerbation einer Colitis ulcerosa oder eines Morbus Crohn), Verstopfung, Entzündung der Mundschleimhaut (Stomatitis einschließlich ulzerative Stomatitis), Zungenentzündung (Glossitis), Erkrankung der Speiseröhre (Ösophaguserkrankung), membranartige Darmverengungen (intestinale Strikturen), Entzündung der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis)

Leber- und Gallenerkrankungen

  • Häufig: Enzymerhöhung (Transaminasenerhöhung) 
  • Selten: Leberentzündung (Hepatitis), Gelbsucht, Leberfunktionsstörung 
  • Sehr selten: Plötzliche Leberentzündung (fulminante Hepatitis), Lebernekrose, Leberversagen 
  • Die Leberwerte sollen daher regelmäßig kontrolliert werden.

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes

  • Häufig: Entzündliche Hautveränderung (Exanthem), Juckreiz 
  • Selten: Nesselsucht (Urtikaria) 
  • Sehr selten: Ekzem, entzündliche Hautrötung (Erythem), schwere Hautreaktionen wie Hautausschlag mit Rötung und Blasenbildung (z. B. Erythema multiforme, StevensJohnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse/ Lyell-Syndrom, Dermatitis exfoliativa), Haarausfall, Lichtüberempfindlichkeit (Photosensibilitätsreaktion), Hautblutung (Purpura), allergische Hautblutung (allergische Purpura)

Erkrankungen der Nieren und Harnwege

  • Sehr selten: Akutes Nierenversagen, Verfärbung des Urin (Hämaturie), Ausscheiden von Proteinen im Harn (Proteinurie), Nierenschädigungen (nephrotisches Syndrom, interstitielle Nephritis, Papillennekrose) 
  • Die Nierenfunktion sollte daher regelmäßig kontrolliert werden.

Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort

  • Gelegentlich: Flüssigkeitseinlagerungen (Ödem), besonders bei Patienten mit hohem Blutdruck oder eingeschränkter Nierenfunktion. 
  • Sehr selten: Verschlechterung infektionsbedingter Entzündungen (z. B. Entwicklung einer nekrotisierenden Fasciitis). Dies steht möglicherweise im Zusammenhang mit dem Wirkmechanismus der nichtsteroidalen Antiphlogistika. 
  • Wenn während der Anwendung von Voltaren Dolo Extra 25 mg Zeichen einer Infektion neu auftreten oder sich verschlimmern, wird dem Patienten daher empfohlen, unverzüglich den Arzt aufzusuchen. Es ist zu prüfen, ob die Indikation für eine antiinfektiös-antibiotische Therapie vorliegt.

Wechselwirkungen

Vor der ersten Einnahme sollte entweder der Arzt oder Apotheker über vorher eingenommene Medikamente informiert werden. Dies gilt auch für nicht verschreibungspflichtige Medikamente. Zu Wechselwirkungen kann es bei gleichzeitiger Einnahme von Voltaren Dolo 25mg Tabletten mit folgenden Medikamenten oder Wirkstoffen kommen:

Erhöhte bzw. verstärkte Wirkung

  • Die Blutspiegel von Digoxin (Mittel zur Stärkung der Herzkraft), Phenytoin (Mittel zur Behandlung von Krampfanfällen) oder Lithium (Mittel zur Behandlung geistig-seelischer Störungen). 
  • Das Risiko von Nebenwirkungen im Magen-Darm-Trakt bei gleichzeitiger Einnahme von Glukokortikoiden oder anderen entzündungs- und schmerzhemmenden Mitteln aus der Gruppe der NSAR.
  • Das Risiko für Magen-Darm-Blutungen bei gleichzeitiger Einnahme von Thrombozytenaggregationshemmern wie Acetylsalicylsäure und bestimmten Antidepressiva (selektive Serotonin Wiederaufnahmehemmer/SSRI).
  • Die gewünschten und unerwünschten Wirkungen von Methotrexat. 
  • Die unerwünschte (nierenschädigende) Wirkung von Ciclosporin. 
  • Vereinzelt die unerwünschten Wirkungen (Krämpfe) von Chinolon-Antibiotika. 
  • Die Wirkung von blutgerinnungshemmenden Arzneimitteln wie Warfarin. 

Erniedrigte bzw. verminderte Wirkung

  • Die Wirkung von harntreibenden und blutdrucksenkenden Arzneimitteln.
  • Die Wirkung von ACE-Hemmern. 

Sonstige mögliche Wechselwirkungen

  • Obwohl klinische Untersuchungen keine Anhaltspunkte dafür geben, dass Diclofenac die Wirkung blutgerinnungshemmender Mittel beeinflusst, liegen vereinzelte Berichte über ein erhöhtes Blutungsrisiko bei gleichzeitiger Anwendung von Diclofenac und blutgerinnungshemmenden Mitteln vor. Deshalb wird empfohlen, solche Patienten sorgfältig zu überwachen.
  • Klinische Studien haben gezeigt, dass Diclofenac gleichzeitig mit blutzuckersenkenden Mitteln (Antidiabetika) verabreicht werden kann, ohne deren klinische Wirkung zu beeinflussen. Vereinzelt wurde jedoch über blutzuckersenkende bzw. -erhöhende Reaktionen nach Gabe von Diclofenac berichtet, die eine Anpassung der Dosierung des blutzuckersenkenden Mittels nötig machten. Daher wird bei gleichzeitiger Therapie eine Kontrolle der Blutzuckerwerte empfohlen.
  • Lipidsenker (Mittel zur Senkung des Cholesterinspiegels), die z. B. Colestipol oder Colestyramin enthalten, können die Aufnahme von Diclofenac vermindern oder verzögern. Daher sollte Voltaren Dolo Extra 25 mg mindestens 1 Stunde vor oder 4 bis 6 Stunden nach der Einnahme von Lipidsenkern erfolgen.
  • Arzneimittel, die Probenecid oder Sulfinpyrazon (Mittel zur Behandlung von Gicht) enthalten, können die Ausscheidung von Diclofenac verzögern.

Informationen zur Einnahme

Hier sollte die Packungsbeilage beachtet werden und falls nicht anders vom Arzt verordnet gilt:

  • Bei der ersten Einnahme von Voltaren Dolo 25mg Tabletten sollte nur eine Tablette eingenommen werden. 
  • Danach kann alle 4- bis 6 Stunden eine weitere eingenommen werden. 
  • Dabei ist die Höchstdosis von drei Tabletten am Tag zu beachten.

Wirksame Bestandteile und Inhaltsstoffe

Diclofenac, Kaliumsalz 25mg
  = Diclofenac 22,15mg
  = Kalium Ion 2,92mg
Carboxymethylstärke, Natriumsalz Typ A Hilfsstoff
Cellulose, mikrokristallin Hilfsstoff
Eisen (III) oxid Hilfsstoff
Macrogol 8000 Hilfsstoff
Magnesium stearat Hilfsstoff
Maisstärke Hilfsstoff
Povidon K30 Hilfsstoff
Saccharose Hilfsstoff
Silicium dioxid, hochdispers Hilfsstoff
Talkum Hilfsstoff
Titan dioxid Hilfsstoff
Tricalcium phosphat Hilfsstoff

Persönliche Beratungsanfrage zum Produkt:
Voltaren Dolo 25mg Tabletten

1. Direkte Beratung

Wir sind während unserer Öffnungszeiten erreichbar und freuen uns über Ihre Nachricht.

 06021 / 412704

Öffnungszeiten

Montag 07:00 - 20:00 Uhr
Dienstag 07:00 - 20:00 Uhr
Mittwoch 07:00 - 20:00 Uhr
Donnerstag 07:00 - 20:00 Uhr
Freitag 07:00 - 20:00 Uhr
Samstag 08:00 - 18:00 Uhr

2. per Nachricht




Ja, ich habe die Datenschutzerklärung zur Kenntnis genommen und bin damit einverstanden, dass die von mir angegeben Daten elektronisch erhoben und gespeichert werden. Meine Daten werden dabei nur streng zweckgebunden zur Bearbeitung und Beantwortung meiner Anfrage genutzt.
Diese Einwilligung kann ich jederzeit unter st.josefapotheke@t-online.de widerrufen.


Die mit * markierten Felder sind Pflichtfelder

Ratgeber Medikamente

Sie benötigen Hilfe bei Medikamente? Tipps und Hinweise für die richtige Produktwahl finden Sie in unserem Ratgeber.

weiterlesen
Jetzt weiterempfehlen: